Früh am Morgen steigen wir ins bestellte Taxi - es ist 4:30. Die Kids schlafen. Wir sind schnell am Flughafen und ich glaube es ist das erste Mal, daß ich am Schalter stehe, bevor dieser geöffnet hat. Beim Einchecken fragt Dieter, ob es möglich ist, auf die Businessklasse aufzuzahlen und wir ergattern die letzten Plätze. Wir halten die Schlange hinter uns auf, da das System dann beim Zahlen etwas streikt. Und die Stewardess kann nicht einfach das System neu starten, denn sonst wäre unser günstiger Preis mitunter weg. Da der Flug nach Madrid beim Aufpreis nur 14 € mehr kostet, fliegen wir auch da schon in Business. In Madrid ist das Umsteigen diesmal sehr entspannt, wir haben genug Zeit, um den Terminal zu wechseln. Und der Platz in unserem zweiten Flieger ist sehr gemütlich. Zeitweise schlafen wir gemütlich ausgestreckt oder wir müssen die neusten Film sehen, zu denen wir es im Kino zu Hause wahrscheinlich nicht schaffen würden - ich sehe mir "La La Land", "Manchester by the Sea" und einen Teil von "Jackie" an. Dazwischen gibt es noch zwei Mal etwas zu essen und schon sind weitere 11,5 Stunden Flugzeit vorbei. Beim Landen ist auf Dieters Seite sogar der Cotopaxi zu sehen! Wir kommen in Quito am Abend an. Der Flughafen liegt 25 km außerhalb und während der Fahrt zum Hotel nicke ich immer wieder ein.
UnserAmazonas-Zimmer ist wirklich schön - an den Wänden sind Amazonaspflanzen aufgemalt, sogar ein Morpho-Falter ist da. Wir trinken auf der Terrasse eine Tasse Tee und gehen schlafen.
Sonntag, 12. März 2017
3.+4.2.2017 Miami - Madrid- Wien in Arbeit
Heute geht es nach Hause und ich glaube alle freuen sich, wieder zu Hause zu treffen.
Freitag, 3. Februar 2017
2.1.2017 St. Martin - Miami
Früh morgens werden wir von einem Anruf geweckt (Merci, ma
fille) und können nicht mehr einschlafen. Also stehen wir einfach früher auf,
stehen länger unter der Dusche und stellen fest, daß wir uns keinen Kaffee mehr
machen können. Um 6:30 werden wir von unserem vorbestellten Taxi abgeholt – wir
haben lieber eines über den Vermieter bestellt, anstatt uns auf unseren Freund
vom letzten Mal oder auf einen nicht kommenden Bus zu verlassen. Beim
Einchecken klappt alles bestens und dann stehen wir vor der Lounge – wieder mal
ist sie zu. 20 Minuten später kommen die ersten Mitarbeiter, aber wir sollen
noch vor der Tür warten, bis alles aktiviert ist. Dieter ist very amused.
Aber letzten Endes beschleunigt unser Flugzeug mit 20
Minuten Verspätung auf der Runway, unser Heimflug in Etappen startet.
Wir marschieren zu unserem, vom Anfang der Reise bekannten Hotel und sind sehr positiv überrascht, daß Fabians Daunenjacke wirklich in einem bereitliegenden Postpäckchen vor Ort ist - er hat diese ja in Islamorada im Hotel liegen gelassen, weil ein anderer diese aus dem Auto mit ins Zimmer genommen hatte. Wir deponieren unsere Koffer, machen uns frisch, plaudern kurz mit der türkischen (!!)) Praktikantin und genehmen uns die Welcome-Drinks - damit wir beschwingt in den Abend starten. Gemütlich schlendern wir den Ocean Drive entlang und gehen zum allseits bekannten Joe´s Stone Crab. Hier kann man nicht reservieren, und daher wollten wir nicht zur normalen Essenszeit ankommen. Wir bekommen gleich einen netten Platz im einem hinteren Zimmer und genießen einige Zangen mit einer französichen Rosé-Flasche Minuty - sehr lecker. Unser Kellner mit ungarischen Wurzeln erzählt uns, daß hier ~ 2000 Personen pro Tag essen, als wir gehen sind die anderen Räume voll und an der Bar und beim Eingang stehen genug Leute "waiting to be seated".
1.2.2017 - St.Martin (Sonnen)
Heute ist eigentlich der letzte richtige Urlaubstag – sollen
wir uns faul in die Sonne legen, damit wenigstens einige uns glauben, wenn wir
erzählen, daß wir in der Karibik waren, oder sollen wir mit der Fähre nach
Anguilla (im Gegensatz zu unserer Insel eine flache, deren Umrisse wir vom
Strand aus betrachten können) fahren?
Nachdem wir nachgelesen haben, was man auf Anguilla machen kann, entscheiden
wir uns, faul zu sein. Da es nicht so viele Sehenswürdigkeiten gibt und auch
wieder nur die vielen Strände angepriesen werden, können wir auch an unserem
Strand bleiben.
Also stürmen wir am Vormittag die Liegen bei unserem Pool –
und werden heute von keinem kurzen Platzregen überrascht. Allerdings ist es
sehr windig, was auf Grund der Abschirmungen nicht so zu merken ist.
Später gehen wir zu einem späten Mittagessen in unseren
„Beachclub“ Dreams, essen eine Kleinigkeit und genießen einige Zeit später
unseren obligaten Café gourmet im einem der Beachkörbe. Aber auf der offenen
Seite zum Meer ist es noch viel windiger und ich habe bald wieder mein Leibchen
an und bedecke mich mit dem Handtuch. Zum Abschluß genießen wir jeder noch
einen Drink und dann heißt es aufbrechen und den Koffer fertig machen für
morgen. Mögen sich alle Teile gut im Inneren des Koffers verteilen, auf das er
sich schließen läßt.
31.1.2017 - St. Martin (Schmetterlingsfarm, Philipsburg)
Wir müssen noch 2 weitere Verlängerungstage bei unserem
Quartier bezahlen und eine junge Dame kommt, das Geld abzuholen. Wechselgeld
hat sie keines mit und eine Maschine für die Kreditkarte auch nicht. Wir geben
ihr 500,-- €, und sie will eigentlich gleich mit dem Retourgeld zurückkommen.
Aber das gestaltet sich nicht so einfach – man muß erst zur Bank, um die Note
zu überprüfen. Wir verständigen uns darauf, die Transaktion am Abend zu Ende zu
bringen.
Obwohl Dieter nicht
ganz so begeistert ist, kann ich ihn endlich überreden, die Schmetterlingsfarm
zu besuchen. An der Straße werden wir von einem „privaten“ Taxi angesprochen
und wir fahren mit, da die Fahrt zur Farm an der anderen Seite der Insel mit
dem Bus sicher nicht so einfach zu bewältigen wäre. Bei der Farm angekommen sind
wir begeistert und auch verzaubert. Es wirklich keine riesige Farm , das
Schmetterlingshaus in Wien ist sicher größer, aber es fliegen so viele
Schmetterlinge um uns herum, daß wir einfach verzaubert sind. Monarchen, Morpho
und wie sie alle heißen, wir können uns gar nicht satt sehen und genug
Aufnahmen machen. Allein die Morphos sind in dieser Farm genau so schwer zu
fotographieren wie in der Natur. Ob uns jetzt ein besseres Bild geglückt ist,
werden wir erst erkennen, wenn wir die Bilder am Computer betrachten. Nach 1,5
Stunden trennen wir uns von diesem Ort und bitten unser Privattaxi, uns nach
Philipsburg zu bringen.
Philipsburg sieht bei Tageslicht natürlich anders, belebter
aus, als wir es letztens erlebt haben. Wir schlendern entlang der Promenade und
durch die Front-Street, und dann Dieters umgearbeitete Hemden abzuholen. Leider
sind bei dem einen Hemd die Ärmel zu kurz geworden. Wir einigen uns, wie die
Schneiderin dies sanieren soll und gehen in ein Hotel/Restaurant an der
Promenade essen. Gemütlich sitzen wir fast 2 Stunden an einem schattigen,
lauschigen Platzerl und genießen nach und nach eine kalte Suppe, eine
Fischvorspeise, einen Salat und eine Nachspeise. Gestärkt gehen wir ins
Geschäft retour und sind erleichtert, daß die Schneiderin die Sanierung gut
hinbekommen hat.
In bester Stimmung nehmen wir einen Bus nach Marigot und
steigen dann um in unseren zum Quartier. Beim Büro des Vermieters steigen wir
aus und sind etwas verwundert, daß den ganzen Tag niemand es geschafft hat, die
Echtheit unserer Geldnote zu überprüfen. Also verlangen wir den Schein retour
und zahlen mit Karte. Auf Empfehlung gehen wir in ein italienisches Restaurant
gleich nebenan, wo die sizilianische Küchenchefin frisch gemachte Pasta
anbietet. Wir nehmen am Stand Platz, nicht ganz in der ersten Reihe, da ich
keinen Pullover eingepackt habe, und freuen uns auf unsere Nudeln. Ich bestelle
Spaghetti alla Vongole und Dieter freut sich auch Nudeln mit Hummer, meine
Speise ist gut, Dieter ist etwas über die Preis-Hummergrößen -Ratio verstimmt.
Dafür ist das Tiramisu wieder gelungen. Müde gehen wir die letzten Meter zur
„Anse Margot“ und freuen uns auf Bett.
30.1.2017 - Ausflug nach St. Barth
Unser Ausflug nach St. Barth(élemy) startet. Um 8:15 müssen
wir spätestens am Ferry-Ablegehafen sein. Wir verlassen unser Quartier um 7
Uhr, man weiß ja nie, wann ein Bus kommt. Aber wir haben Glück und sind bald
vor Ort. Mit Reisepaß in der Tasche können wir ein Ticket kaufen, die kleine
Nebeninsel ist wieder ein eigenes Land, ein Teil von Frankreich. Die Fahrt auf
der Fähre ist ok, keinem von uns wird schlecht, obwohl der sanfte Wellengang
auch auf der Fähre zu spüren ist. St. Barth ist auch eine hügelige Insel, schon
bei der Anreise sehen wir ihre teilweise schroffe Schönheit. Aber der
Hauptstadt Gustavia ist ganz reizend – nette kleine Häuser mit netten Shops.
St. Barth ist eine beliebte Insel bei Amerikas Reichen und so wundert es auch
nicht, wenn etliche europäische Marken vor Ort sind (Prada, LV, Lacoste,..) Wir
genießen es, in manchen Geschäften die Angebote zu durchstöbern – und finden
auch einige sehr nette Sachen. Aber der Platz im Koffer ist limitiert und so
kann nicht alles mit. Gemütlich nehmen wir einen Snack in einem kleinen
Gourmetladen – die mit warmer Schokoladencreme gefüllte Schokoladenmakarone zum
Nachtisch ist ein Gedicht. Nachdem wir die Hauptstadt erkundet haben, gehen wir
zum markanten Leuchtturm der Hafeneinfahrt und dann noch weiter zum Flughafen.
Auch bei diesem Flughafen fliegen die Maschinen über deinen Kopf hinweg –
zuerst müssen die Maschinen einen Abhang hinunter fliegen und dann zum Landen
das Cockpit wieder hochziehen und dann stark bremsen, da die Piste nicht sehr
lang ist. Laut Dieter ist das auch ein Flughafen, für den man ein eigenes
Rating (eine eigene Prüfung, damit man landen darf) benötigt. Aber vielleicht
ist er nicht so bekannt wie der SXM- Flughafen, da hier nur kleine Maschinen
landen können. Auch hier gelingen uns einige gute Fotos.
Gemütlich marschieren wir zurück, genießen ein Eis bzw.
einen Eistee und schon kommt die Fähre und bringt uns nach St. Martin zurück.
Nach einigen Mühen haben wir herausen, von welcher Straße der Bus in unsere Richtung
fährt und zu Hause machen wir uns frisch und nehmen das Abendessen vis – a-vis
von unserem Quartier. Ich probiere einen Conch-Salat (Salat mit Tritonschnecke)
– ist ganz gut, aber normale Escargots sind mir lieber ;)
Mittwoch, 1. Februar 2017
29.1.2017- St. Martin (Strand/Maho-Beach)
Heute waren wir fast nur faul. Während Dieter gleich nach dem Frühstück zum Pool marschiert ist, bin ich noch im Appartement geblieben, um die restlichen Tage von unserem elektrischen Tagebuch fertig zu stellen. Es waren einige Tage "nachzuschreiben", aber keiner hat sich gemeldet, daß er nichts zu lesen hat.... Nachdem der Text zu den schon hochgeladenen Bildern fertig war, bin ich auch am Platz an der Sonne gelandet.
Gegen halb 5 Uhr nachmittags haben wir uns einen Bus angehalten. um zum Maho-Beach zu gelangen. Dieser Strand ist berühmt auf Grund seiner vielen Bilder - gleich nach dem Sandstrand ist eine kleine Straße, an die der Zaun des Flughafens grenzt. Und gleich dahinter ist die Lande/Startbahn. Also kann man die Flugzeuge aus nächster Nähe beim Landen betrachten. Nachdem wir schon ein Bild aus der Sicht der Landenden habe, wollten wir auch ein Bild von der Gegenseite schießen. Wir hatten ein gutes Zeitfenster ausgesucht, in kurzen Abständen sind einige Maschinen gelandet und gestartet.
Nachdem wir genug Fotos geschossen hatten - auch vom zeitgleichen wunderschönen Sonnenuntergang - machten wir uns zu einem Fischrestaurant auf und genossen ein gutes Abendessen.
Als wir uns auf den Nachhauseweg machen, können wir keinen Bus und auch kein Taxi finden, um uns nach Hause zu bringen. Also beschlossen wir kurz entschlossen, einfach die halbe Stunde Fußmarsch als Abendspaziergang zu genießen. Nach ca. 1/4 der Strecke hat uns dann ein Taxi, das vorbeigekommen ist, mitgenommen und der Fahrer uns indirekt darauf hingewiesen, daß das sehr gefährlich sein. Auf jeden Fall sind wir sicher nach Hause gekommen.
Gegen halb 5 Uhr nachmittags haben wir uns einen Bus angehalten. um zum Maho-Beach zu gelangen. Dieser Strand ist berühmt auf Grund seiner vielen Bilder - gleich nach dem Sandstrand ist eine kleine Straße, an die der Zaun des Flughafens grenzt. Und gleich dahinter ist die Lande/Startbahn. Also kann man die Flugzeuge aus nächster Nähe beim Landen betrachten. Nachdem wir schon ein Bild aus der Sicht der Landenden habe, wollten wir auch ein Bild von der Gegenseite schießen. Wir hatten ein gutes Zeitfenster ausgesucht, in kurzen Abständen sind einige Maschinen gelandet und gestartet.
Nachdem wir genug Fotos geschossen hatten - auch vom zeitgleichen wunderschönen Sonnenuntergang - machten wir uns zu einem Fischrestaurant auf und genossen ein gutes Abendessen.
Als wir uns auf den Nachhauseweg machen, können wir keinen Bus und auch kein Taxi finden, um uns nach Hause zu bringen. Also beschlossen wir kurz entschlossen, einfach die halbe Stunde Fußmarsch als Abendspaziergang zu genießen. Nach ca. 1/4 der Strecke hat uns dann ein Taxi, das vorbeigekommen ist, mitgenommen und der Fahrer uns indirekt darauf hingewiesen, daß das sehr gefährlich sein. Auf jeden Fall sind wir sicher nach Hause gekommen.
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