Sonntag, 22. Januar 2017

19.1.2017 - Trinidad - Grand Reviere Bay / Port of Spain

Wir bekommen ein sehr, sehr gutes Frühstück und erfahren von unserem Boy, das letzten Monat ein schwerer Sturm die Gegend verwüstet hat. Am Strand wird jeden Tag aufgeräumt, das aufgewühlte Meer spült immer noch Baumstämme an.
Eigentlich ist der Strand berühmt dafür, daß die Schildkröten zum Eierablegen herkommen. Leider sind wir zu früh da, die Schüldkröten kommen erst Ende Februar . Wir beschließen eine Wanderung durch den Urwald zu einem Wasserfall zu machen - leider ist der Weg durch den Sturm nicht mehr passierbar. Wir beschließen, auf eigene Faust einen vorgeschlagenen Weg zu nehmen - es ist so wunderschön. Wir sehen Kakaobäume, einen Kanonenkugelbaum mit einer wunderschönen Blüte, riesige Bambusstangen, und vieles mehr. Aber ein Highlight ist der vorbeifliegende Emperor- Schmetterling (Himmelsfalter/ blauer Morphofalter). Leider ist er so unruhig und flattert durch die Gegend, daß wir ihn nicht fotografieren können, aber immer wieder halten wir Ausschau nach diesem wunderschönen leuchtend blauen Schmetterling. Ebenso entdecken wir einen Schmetterling mit durchsichtigen Flügeln - eine Greta morgane ? Nur die Vögel verstecken sich vor uns - noch immer habe ich keinen Kolibri gesehen. Diese kleine Wanderung versöhnt uns mit dieser Insel und wir sind froh, daß wir diese Fahrt gestern auf uns genommen haben.
Bevor wir auf die Wanderung gegangen sind, haben wir mit der Dame von der Rezeption gesprochen - eine gebürtige Rumänin. Wir erfahren, daß die Küste hier ein  großer Drogenumschlagplatz ist für die Händler aus Venezuela ist, daß die Regierung gar kein großes Interesse an der Sanierung der alten Häuser hat, da genüg Geld durch Öl verdient wird und der Tourismus gar nicht so gefördert wird, und daß die Einheimischen Kakao-Tee trinken. Sie verspricht, daß wir nach unserer Wanderung einen zum Kosten bekommen. Und er schmeckt wirklich toll. Das feuchte Kakaofleisch wird mit Gewürzen (vor allem Muskatnuss) vermengt und dann zu kleinen Kugeln gerollt, die getrocknet werden. Wenn man einen Tee machen möchte, wird ein Teil der Kugel gemahlen und ca 5 Minuten mit heißem Wasser gekocht. Sehr gut - ich bekomme eine große Kugel mit :))

Wir brechen von diesem idyllischen Ort auf und fahren bei einem kleinen Leuchtturm vorbei - wir blicken auf Tobago. Bei Tageslicht schaut die gestrige Straße nicht mehr so wild aus, aber trotzdem dauert es, bis wir nach Port of Spain zurückkommen.
Bei uns in der Straße ist ein guter Italiener und wir genießen das Essen. Es ist ein sehr geschmackvolles, voll besetztes Restaurant, daß himmlisch dünne Pizzen an den Tisch bringt. Wir bekommen leider nur einen Platz an der Bar - Chef ist etwas verstimmt, aber das Essen macht alles wieder wett. Wir bestellen noch 4 kleine Vorspeisen und verlassen sehr glücklich das Restaurant - es war unsere letzte Nacht auf Trinidad.

18.1.2017 - Trinidad -Port of Spain/Pitch Lake / Waterloo/ Grande Riviere Bay

Wir frühstücken und sagen im Quartier, das wir heute nach nicht nach "Hause" kommen werden, da wir planen im Norden eine Nacht zu bleiben, die Nacht ist auch schon fix gebucht.
Aber zuerst wollen wir die Steel Band hören. Wir kommen 15 Minuten früher, und warten trotzdem noch eine ganze Stunde... Aber wir werden reichlich belohnt. Es gibt eine Veranstaltung für einige wenige Schüler - wir sehen ein Theaterstück für 2 Personen von M.NourbeSe Philip "Coups and Calypsos" und dann erleben wir die Steel Band. Es war echt toll. Sie spielen für diese kleine Gruppe 3 Stücke - einen Calypso, etwas Klassisches und ein Jazz-Stück. Es klingt toll. Sie haben für diese Orchester eigene Steel Pans entwickelt, damit sie die Töne von einem Symphonie-Orchester abdecken  und das gelingt ihnen ganz toll. Wir sind begeistert!!!! Wir werden auch noch eingeladen, einem weiteren Theaterstück zuzusehen - wir lehnen ab, da es schon 12 Uhr ist und wir eigentlich eine große Tour vor uns haben.
Schnell ein Taxi organisieren (hier haben die Taxis keine Aufschrift, irgendeiner hupt immer, weil er ein Taxi ist, weil er sich bedanken will, weil er vorfahren will, weil der den anderen für unfähig hält - es gibt immer etwas) und am Flughafen holen wir unser kleines Auto ab. Und das Abenteuer beginnt - Linksverkehr und abenteuerliche Straßen mit oft unerwarteten Schlaglöchern. Kein Wunder, daß alle mehr in der Mitte fahren als auf ihrer Spur. Bald sind wir auf der Autobahn unterwegs in den Süden zum Pitch Lake (Pechsee). Das ist einer von 3 natürlichen Asphaltseen in der Welt und der einzige, der abgeerntet wird. Wir gehen ihn und es ist ein lustiges Gefühl, auf dieser gummiartigen Oberfläche zu gehen. Leider sehen wir nicht, wie das Material von großen Bulldozern geerntet wird, diese müssen sich immer bewegen, sonst sinken sie ein...
Dieser See hat eine unterirdische Verbindung mit dem Pitch Lake in Venezuela, immer wieder können versunkene Gegenstände auf der Gegenseite auftauchen, nach Jahrzehnten aber erst. Vor dem See sehen wir einen blühenden Cashew-Baum und kosten die Frucht desStinking Toe-Baumes (Hymenaea courbaril) kennen.
Wir lassen das kleine Museum aus und fahren wieder nach Norden.
Wir besuchen den kleinen Temple in the Sea, ein kleiner hinduistischer Tempel,  der über einen Steg zu begehen ist. Bei uns ist Ebbe und ich finden es ganz nett.
Gleich in der Nähe ist eine riesige Hanuman Statue (Affen-Gott), die 26 m groß ist. Auch diese ist ganz nett, aber wird keinen überwältigenden Nachhall in unseren Erinnerungen finden. Es ist ca 17:30, wir fahren wieder auf der Autobahn bis zum Flughafen und dann trennen uns noch 105 Kilometer von unserem heutigen Steckenziel. Die Fahrt wird sehr anstrengend, vor allem als es dunkel wird. Manchmal wird die Straße gut, und dann kommt unerwartet wieder ein dunkles Loch mitten in der Straße. Um 10 Uhr abend kommen wir im Quartier an - wir sind müde und hungrig, da wir heute eigentlich außer einem Frühstück noch nichts gegessen haben. Gott sei Dank läßt sich der Boy erweichen und wir bekommen eine köstliche Gazpacho und ein Bake & Shark und ein Curry.
Wir haben wirklich Glück, im Zimmer lesen wir, daß die Küche eigentlich nur bis 20 Uhr und nach Vorbestellung offen hat - offensichtlich hat man uns den Hunger schon angesehen. Unsere Hütte ist ganz toll und wir freuen uns schon auf eine Nacht, in der wir den Ozean rauschen hören.

17.01.2017 Trinidad - Port of Spain

Also sind wir dann doch nach Mitternacht am Piarco International Airport gelandet, von den Vertretern der Einreisebehörde gefilzt wie ein ... worden und dann endlich früh morgens im Quartier gelandet. Wir sind wirklich müde.

Trotzdem sind wir schon um 8:30 beim Frühstück und können es gar nicht erwarten, die Stadt zu erkunden. Gestern Nacht beim Ankommen waren wir ja nicht so begeistert, aber das wird sich sicher ändern...
Gleich in unserer Nähe ist der (Queen´s Park) Savannah, an dessen Rand einige bekannte alte Häuser zu besichtigen sind. Queen´s Royal College, Hayes Court, Mille Fleurs, Roomor, The Archbishop´s Residence, Whiteholl und Stollmeyer´s Castle - bis auf das College und die Bishofsresidence sind diese wunderschönen alten Häuser verlassen und werden langsam restauriert. Manche haben schon eine Metall-Überdachung, damit sie etwas geschützter sind, aber es sieht so aus, als würde die Sanierung keinerlei Priorität haben. Wir gehen dem Park entlang und sehen viele Buden, die aufgebaut werden, und einzelne Steel-Pans stehen am Rande. Wir glauben, daß ist für den Carneval, der hier auch sehr, sehr groß gefeiert wird - angeblich der zweitgrößte nach Rio de Janeiro. kommen zum modernen Gebäude der National Academy for the Performing Arts. Konzertsaal, Uni, Theater in einem und vor alles auch der Sitz des National Steel Symphony Orchestra - und die wollen wir irgendwie hören! Also bei jedem möglichen Eingang hinein und dumm fragen, o es Karten gibt (nein), ob es hier zum Orchester geht (natürlich auch nein), aber bei der 5. Tür sind wir richtig. Leider ist die Probe zu ende, aber wir können uns nach Verhandlungen mit der Security-Dame (mit Augenproblemen) uns ins Besucherbuch eintragen und in die heiligen Hallen gehen. Dort sind noch die Musiker, die gerade am aufbrechen sind. Wir sollen morgen um 9 Uhr nochmals kommen und könnten dann zuhören. Na das ist fix eingetragen im Kalender :)))
Gleich neben an ist das National Museum and Art Gallery - die wird auch gleich besucht und nach jeder Ecke öffnen sich in diesem Gebäude neue Räume - wir brauchen länger als Gedacht - Geschichte, Fauna, Flora, Carneval,... es gibt viel zu entdecken
Weiter stapfen wir durch Regierungsviertel bis an die Küste und dann weiter ins Woodbrook-Viertel, wo es die guten Restaurants und auch die Bars geben soll, das hiesige High-Life-Viertel.
Na ja, Fabian- du wärest enttäuscht! Wir finden Platz im Veni Mangé, einem Restaurant, das bekannt ist für seine Karibische Küche. (Wir wollten dann nicht im Lokalen Food Court im Regierungsviertel essen - das Essen sah nicht schlecht aus, aber wir wollten nach dem ganzen Herummarschieren auch nett sitzen)
Wir sind müde und gehen ins Quartier - ich schlafe am Bett ein und als ich wieder munter werde, ist es dunkel. Ich muß 3-3,5 Stunden geschlafen habe, Dieter hatte in der Zwischenzeit seine Mails im Auge.
Wir gehen wieder nach Woodbrook und gehen ein Sushi-Lokal.
Beide sind wir uns einige - Port of Spain hat keinen Charme. Wir suchen nach einem Autoverleih. Den gibt es nur am Flughafen. Wir reservieren ein Auto für 10:30.

Montag, 16. Januar 2017

16.1.2017 - Aruba - Mt. Christoff, Hata-Höhlen / Trinidad (Port of Spain)

Um 8 Uhr stehen wir bei der Repräsentantin der Vermieterfirma, aber sie erfährt gerade erst, daß wir ein Auto abholen wollen. War ja irgendwie zu erwarten - aber wir bekommen den ungeputzten Wagen, mit dem sie gekommen ist und sind um 8:30 auf den Weg in den Nordwesten der Insel, zum Christoffel-Nationalpark. Dort wollen wir den höchsten Berg der Insel begehen (375 m), angeblich ist eine Stunde für diese Begehung angeschrieben, unsere jungen Freunde vom Pool haben 1,5 h gebraucht. Gemütlich ist die Fahrt, auch der groß angekündigte morgendliche Stau fehlt uns. Wir kaufen unser Ticket und fahren die Straße des Nationalparks zum Aufstiegsparkplatz. Die Fauna ist anders als in Aruba - hier kämpfen die Kakteen mit den Bäumen um die Höhe. Hier sehen wir auch zum ersten Mal den giftigen Baum Manzanilla de la muerte (@ Kids: Erinnert ihr Euch, als wir in Galileo darüber hörten?) Er sieht eigentlich aus wie unser Ficus, nur das er halt auch kleine grüne Früchte trägt. Aber die Rinde, die Blätter, das Harz -  alles ist giftig. Man soll nicht mal mit dem Auto unter so einem Baum stehen bleiben, da der Lack geschädigt werden kann.
Aber jetzt geht aus auf den Berg - 10:05 starten wir. Zuerst gehen wir durch einen tropischen Wald (mit vielen großen Kakteen, vielen Bromelien, die zarte Blüten tragen, mit einigen Orchideen) der nach und nach sich öffnet und bald klettern wir einige Passagen zum Gipfel. Schön ist es, aber leider nicht so schön, daß wir bis nach Venezuela blicken können. Aber wir hatten nur 45 Minuten benötigt, um dieses Highlight zu stürmen :). Aber wir hatten auch Glück - als wir noch auf der Fahrt hierher waren, schüttete es ordentlich und wir hatten die Möglichkeit, durch einen gekühlten Wald zu gehen und der Wind war auch sehr angenehmen. Also wieder hinunter (in der Schnelle glaube ich endlich einen kleinen Kolibli vorbeifliegen zu sehen) und die restliche Straße zurück zum alten Plantagenhaus, in dem es eine kleine Ausstellung gibt. Wenn man mehr Zeit hat, könnte man den ganzen Tag hier auf diverse kleine Touren machen, aber wir wollen noch vor dem Abflug die Hato-Höhlen besichtigen.
Um 13 Uhr fahren wir los und schaffen es wie geplant, die Führung um 14 Uhr zu erreichen. Die Hato-Höhlen sind Tropfsteinhöhlen, in denen sich früher die weggelaufenen Sklaven versteckt haben. Bis tief ins Innere sind sie gegangen. um nur ja nicht entdeckt zu werden, und in der Dunkelheit haben sie diese verlassen, um Nahrung zu besorgen. In der Höhle gibt es Süßwasser, das sie getrunken haben. Wir sehen einige alte Säulen und besuchen auch die kleinen Fledermäuse. Diese ernähren sich nur von Blüten und deren Nektar und sind für die Insel sehr wichtig. Einige Pflanzen blühen hier nur nachts und dann übernehmen die Fledermäuse die Aufgaben der Bienen.
So, schnell noch das Auto auftanken, das Auto retournieren und die Koffer aufgeben - unserer Flug ist um 17 Uhr!
Aber nein - Insel Air hat wieder Verspätung und wir sitzen in der Lounge und warten mal vorab bis 20 Uhr.
Dann fällt noch das Licht auf den Runways aus - keine Ahnung, bis wann wir hier festsitzen...
22:30 - unser Flieger geht doch noch heute! In der Zwischenzeit haben wir mit einer Dame geplaudert, die in Trinidad geboren ist. Dieter hat sich von ihr die herausgesuchten Restaurants als gut bestätigen lassen, während ich nachgefragt habe, was wir denn nicht versäumen sollten. Ihrer Meinung nach ist das der Strand an der Nordküste (Maracas Bay) und der Naturpark Caroni Swamp - schauen wir mal, wohin es uns verschlägt.

15.1.2017 - Aruba - Strandtag

Es geht nichts über einen gemütlichen Strandtag - der noch dazu nicht zu heiß ist, da es wolkig ist. Unsere Poolhaustiere marschieren vorbei - grüne Iguanas (grüner Leguane). Leider stinkt es etwas nach ihnen.
Zu Mittag schlendern wir gemütlich zur Bar, genießen Nudeln und Cesar´s Salat und schlendern wieder zur Liege. Aber das ist doch zu wenig, werdet ihr denken - wenn man so weit weg ist, da darf man doch keine Sehenswürdigkeit auslassen. Ja, ja, wir kümmern uns doch schon um ein Mietauto, aber das ist nicht so leicht - entweder ist heute am Sonntag keiner am Stand des Autovermieters oder es sind alle Autos ausgeliehen. Gott sein Dank gibt es Internet und so können wir übers Internet für morgen 8 Uhr ein Auto zum Hotel bestellen. Wir wollen mal hoffen, daß es wirklich pünktlich da ist.
Nachdem morgen die Reise nach Trinidad weitergeht, heißt es jetzt mal gleich den Koffer packen, im Hotel alles zahlen und zur Belohnung Sushi essen. Gute Nacht.

Sonntag, 15. Januar 2017

14.1.2017 - Aruba - Willemstad

Nach einem gemütlichen Frühstück auf unserer Terrasse entscheiden wir uns, mit dem Bus nach Willemstad aufzubrechen. Mit etwas Verspätung kommt der Bus und mit 1 USD sind wir an Board (Taxi würde ca 50 USD kosten). Die Straßen haben hier genauso Schlaglöcher wie in Aruba. Während der Fahrt beobachten wir die Gegend - schöne große Villen, kleinere - offensichtlich einheimische Häuser, Einheimische, die zusteigen,...

Willemstad gefällt uns viel besser als Oranjestad - es wirkt viel mehr wie eine gewachsene Stadt und hat auch das UNICSO- Weltkulturerbe - Siegel. Curacao ist aber auch die größte der ABC-Inseln. Wir betrachten die bunten farbenfrohen Häuser, gehen zum Rif Fort, erstehen in einem Laden 2 Mitbringsel für die Kids (echt super, finden wir), genießen ein Frappuccino á la Starbucks. Auch hier sind die Kreuzfahrtschiffe schon da..
Am meisten fasziniert uns die schwimmende Queen Emma Bridge - die sich öffnet, um div. Schiffe in die Sint Annabaai hineinzulassen und die die Stadtteile Punda und Otrobanda ("die andere Seite" in Papiamentu - hiesige Sprache) verbindet. Wenn man will, kann man auch auf der Brücke stehen bleiben, wenn sie sich öffnet.
Auch die berühmte Handelskade (Straße) mit ihren bunten Häusern ist wunderschön.
Wir gehen auf der Otrobanda-Seite etwas landeinwärts und kommen zur den Stehern der Queen Juliana Bridge, 56,4 m hoch und 500m lang. Dort sehen wir - ich nehme mal an - eine kleiner Art von Papageien, kleine sehr scheue grüne Vögel mit einem leuchtenden gelben Fleck um die Augen. Leider gelingt uns kein Foto.
Anschließend gehe ich noch ins Kura Hulanda Museum, ein tolles Museum, das als Hauptattraktion die Sklavengeschichte der Karibik erzählt, aber auch tolle Exponate der Sumerer, der westafrikanischen Königreiche, der Dogon-Kultur,.. beherbergt. Nach gut 1,5 Stunden bin ich etwas geschafft und freue mich über einen Kaffee am Ufer (Dieter hatte in der Zwischenzeit etwas gegessen und getrunken - da aber das eine Kreuzfahrtschiff, das in der Baai liegt, ablegt, genießen wir das Spektakel und er hofft, daß er im Vienna Biergarten einen guten Espresso bekommt. [Der ungarische Eigentümer hat aber seinen Angestellten nicht in die Kunst des Kaffees eingeweiht, obwohl dort eine gute Espresso-Maschine gestanden ist.])
Vorbei am schwimmenden Markt - der die Boote nur mehr hinter sich stehen hat - gehen wir zur Busstation und werden von einem rasanten Busfahrer nach Hause gebracht.

13.1.2017 - Curacao - Strand

Bei uns im Hotel gibt es einen Supermarkt - Dieter geht in der Früh dort hin und kommt begeistert, glücklich, beladen zurück - Joghurt, Obst, riesige Avocado, Baguette,...
Gemütlich machen wir uns das Frühstück auf der Terrasse und genießen die Sonnenstrahlen. Heute besucht uns kein Trupial und kein Bananaquit, statt dessen schaut uns eine hiesige Taube blöd an.
Danach gehen wir an den Strand/Pool. Neben unseren Plätzen ist ein Sackerl mit einer Werbung einer Apotheke aus Eisenstadt. Als der junge Eigentümer des Sackerl kommt, sprechen wir ihn an - auf Eisenstadt und aufs Tauche, da er in Tauchausrüstung an der Liege erscheint. Wir haben ein nettes, längeres Gespräch - und bekommen den Tipp, wo man Lionfish (Rotfeuerfisch - eigentlich giftig) essen kann. Das wollen wir probieren. Vom Tauchen kennen wir den Fisch, aber schon in Aruba haben wir gehört, daß er dort gejagt wird, da er eingeschleppt wurde und der hiesigen Fischwelt und den Korallen zusetzt.
Am Ende des Strandtages haben wir beide einen leichten Sonnenbrand am Rücken - ich glaube, die Sonne ist hier stärker? Gibt es doch nicht, oder? Oder wir waren jetzt zum ersten Mal die ganze Zeit an der Sonne. Dank Ingomar haben wir ein gutes Cremchen mit und nichts tut weh :)
Jetzt noch einen kleinen Abendspaziergang an schönen Villen vorbei zum Restaurant. Der Fisch schmeckt gut - festes Fleisch, ähnlich einem Wolfsbarsch. Während wir essen, regnet es mal kurz, aber wir kommen trocken nach Hause. Vorm Hotel treffen wir unsere Strandbekanntschaft und plaudern - über das Essen und darüber, daß sie heute am Hausriff ein Seepferdchen gesehen haben. Auch Kolibris sollen in der Anlage herumfliegen.

Vom ersten Eindruck gefällt uns Curacao besser als Aruba, aber das ist immer subjektiv. Ich bin schon neugierig, wie es uns morgen in Willemstad gefällt.